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Männerchor Kriessern

 

In Kriessern hegten schon lange einige Jungmänner den Wunsch, den Gesang zu pflegen und miteinander zu singen, nicht nur für den Hausgebrauch, sondern auch die Öffentlichkeit durch den Gesang zu erfreuen, kurz gesagt, es sollte ein geordneter Gesangsbetrieb organisiert werden.
So hatte der Hauptinitiator, Johann Hutter „Romans“ während des Zweiten Weltkrieges bald 22 sangesfreudige Männer im Dorfe zusammengefunden und zur Gründungsversammlung auf Sonntagnachmittag, den 11. April 1942, ins Schulhaus eingeladen. Beschlossen wurde u.a. ein Monatsbeitrag von 50 Rp., Eintritt für Neumitglieder Fr.5.-. Damals konnte die Liederanschaffung mit Riebelmehl entschädigt werden.

Der erste öffentliche Auftritt des jungen Chores fand bereits am Pfingstmontag des gleichen Jahres, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Musikgesellschaft Kriessern, statt. Auch das erste Grablied musste der Chor noch im Gründungsjahr für das verstorbene Mietglied, Johann Hutter, Hauptinitiator, singen. So eng verbunden können Freud und Leid sein.


  • Am 26. August 1945 nahm der Männerchor das erste Mal am Rheintalischen Sängertag in Diepoldsau teil Es waren 46 Sänger, die mit mehr oder weniger Festfieber mit dem Wettlied „Morgen im Walde“ vor die strenge Jury traten.
  • Ein erster Höhepunkt war die Weihe der neuen Fahne, verbunden mit einem Sängertreffen am 26. Mai 1947. Der Mitgliederbestand waren damals 54 Sänger.
  • 1963 trat der Chor dem Kant. Sängerverband bei und nahm 1964 am Kant. Sängerfest in Altstätten teil.
  • 1967 konnte der Verein das 25-jährige Jubiläum mit einem gut gelungenen Sängertreffen feiern.
  • Auch das Jahr 1972 geht als Markstein in die Geschichte des Chores ein, der Verein führte den Rheintalischen Sängertag erfolgreich durch.
  • An der 750-Jahr-Feier des Hofes Kriessern 1979 und an der Einweihung der Mehrzweckhalle organisierte der Verein mit Ehrenpräsident Sepp Dietsche an der Spitze die grosse Festwirtschaft.
  • An Kant. Sängerfesten wurde mit guten Erfolgen teilgenommen: 1970 in Wil, 1983 in Rapperswil und 1989 in Flawil.
  • Als gesanglicher Höhepunkt des Vereins darf sicher das Schweizerische Gesangsfest vom 25. Mai 1991 erwähnt werden, wo der Männerchor das Wettlied „Abendgebet“ von Konradin Kreuzer sang und als Dank für ein eifriges Proben das Prädikat „sehr gut“ erhielt.
  • Am 30. / 31. August 1997 wurde die neue Fahne an einem grossen Dorffest eingeweiht.
  • Im Jahre 2003 organisierten die Sänger aus Kriessern bereits zu zweiten Mal den Rheintalischen Sängertag.

 


 

Gründungsmitglieder Männerchor Kriessern:

  • Baumgartner Benedikt, Velos
  • Baumgartner Hans, Schreiner
  • Baumgartner Johann, Wagner
  • Baumgartner Oswald, Viscose
  • Dietsche Mathias, Bankangestellter
  • Graber Gallus, Coiffeur
  • Graber Meinrad
  • Hutter Hans, Romans
  • Hutter Gottfried, Maurer
  • Hutter Hermann, Wirts
  • Hutter Roman, Roman
  • Hutter Hans, Organist
  • Lüchinger Werner, Sonne
  • Langenegger Wendelin, Lehrer
  • Langenegger Anselm
  • Langenegger Karl
  • März August
  • Weder Anton
  • Weder Guido
  • Baumgartner Josef
  • Stuber Walter
  • Zigerlig Benedikt

 

 

Präsidenten:

  • 1942 – 1945   Baumgartner Benedikt
  • 1946 – 1947   Dietsche Hugo
  • 1948 – 1950   Hutter Gottfried
  • 1951 – 1952   Zigerlig Josef
  • 1952 – 1953   Hutter Gottfried
  • 1954 – 1956   Hutter Beat
  • 1957 – 1958   Zigerlig Benedikt
  • 1959 – 1960   Hutter Beat
  • 1961                 Hutter Gottfried
  • 1962 – 1972   Dietsche Josef
  • 1973 – 1976   Köppel Franz
  • 1977 – 1980   Dietsche Josef
  • 1981 – 1985   Frei Ernst
  • 1986 – 2003   Hutter Alex
  • 2004 – 2018   Kobler Reinhard
  • 2018 –              Sieber Remo

 

Dirigenten:

  • 1942 – 1944   Langenegger Wendelin
  • 1945 – 1952   Hutter Emil
  • 1953                 Kilga Wilfried
  • 1954 – 1960   Loser Alois
  • 1961 – 1972   Jud Siegfried
  • 1973 – 2009   Fend Erich
  • 2010 – 2017   Ströhle Clemens
  • 2017 –              Naneva Darina

 

Fähnrich:

  • 1947 – 1952   Josef Dietsche
  • 1952 – 1959   Thomas Langenegger
  • 1959 – 1961   Xaver Hutter
  • 1961 – 1962   Josef Dietsche
  • 1962 – 1981   Josef Küng
  • 1981 – 1995   Johann Wüst
  • 1995 –              Thomas Langenegger